08. Mai 2020

Jetzt kommt die Geldflut

Der "Mega-Bail-Out" und die "Rettungspolitiken" der Zentralbanken lassen die Geldmengen stark ansteigen – und es ist mit steigenden Güterpreisen und einem Kaufkraftverlust der offiziellen Währungen zu rechnen. Gold ist eine Möglichkeit, sich vor der Entwertung zu schützen.

"Banken sind gefährlicher als stehende Armeen."
Thomas Jefferso

Neues Geld für den "Mega-Bail-Out"

Mit Unsummen wollen die Regierungen und ihre Zentralbanken den Wirtschaftseinbruch bekämpfen, der durch den politisch diktierten „Lockdown“ verursacht ist. Die US-Administration hat bereits ein 2 Billionen US-Dollar schweres Rettungspaket verabschiedet. Damit sollen Unternehmen und Konsumenten unterstützt werden. Es umfasst Kredite, Steuererleichterungen, Transferzahlungen und anderes mehr. Zudem hat die US-Zentralbank (Fed) den Finanzmärkten eine „Rückversicherung“ (einen „Backstop“) gegeben: Sie kauft Kreditpapiere, hält dadurch die Wertpapierkurse hoch und die Marktzinsen niedrig, und unterstützt so Unternehmen, private Haushalte und öffentliche Stellen. (Quelle: Degussa, Frankfurt)

 

 

05. Mai 2020

Der Goldpreis notiert weiterhin auf einem hohen Niveau

Die beispiellosen fiskal- und geldpolitischen Stimuli der Regierungen und Zentralbanken erzeugen eine Liquiditätsschwemme auf den Finanzmärkten und ließen die Goldnachfrage der Investoren ansteigen. Zudem verringerten sich die Opportunitätskosten für Goldanlagen. Die Rendite von Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit sank im März auf ein Rekordtief von 0,54%, wovon Gold profitiert. Die Neuemission weiterer Anleihen könnte jedoch zu einem Überangebot und somit höheren Zinsen führen, um für Investoren Anreize zu schaffen – in diesem Fall könnten Anleger Anleihen vor Gold favorisieren. Vorerst hält der nahe null liegende Leitzins jedoch den Realzins im negativen Bereich, was für einen anhaltend festen Goldpreis sorgt. (Quelle: Heraeus)

 

 

05. Mai 2020

Die Goldnachfrage leidet stark unter der Konsumzurückhaltung in Indien und China

Wird derzeit jedoch von einem starken Investoreninteresse gestützt. Die Zunahme der ETF-Bestände überschreitet mit 12,5 Mio. Unzen (388,8 t) im bisherigen Jahresverlauf bereits die Gesamtzunahme von 2019 (11,5 Mio. Unzen bzw. 357,7 t). 2012 waren die ETF-Bestände auch noch lange nach Erreichen des Goldpreishochs angestiegen. (Quelle: Heraeus)

 

 

05. Mai 2020

Die Goldrally zeigt Anzeichen einer Abschwächung

Technische Indikatoren wie der Relative-Stärke-Index (RSI) und die Preisentwicklung laufen auseinander, die spekulative Netto-Long-Position in Gold-Futures erreichte bereits im Februar ein Rekordhoch, verzeichnete anschließend jedoch einen Rückgang. Als die spekulative Netto-Long-Position zuletzt Rekordhochs erreicht hatte, fiel der Goldpreis innerhalb der fünf darauffolgenden Monate um 18%. Die typische saisonale Entwicklung des Goldpreises deutet darauf hin, dass es im Verlauf des Sommers zu einem Preisrückgang oder zumindest einer Seitwärtsbewegung kommen könnte. (Quelle: Heraeus)

 

 

05. Mai 2020

Inmitten des stärksten wirtschaftlichen Abschwungs seit mehr als 100 Jahren und beispielloser fiskal- und geldpolitischer Stimuli liegt der Goldpreis noch immer 200 $/oz unterhalb seines Allzeithochs in US-Dollar

Offenbar ist ein Großteil der Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen bereits eingepreist – mit den ersten Lockerungsmaßnahmen könnte auch der Goldpreis nachgeben. (Quelle: Heraeus)

 

 

15. April 2020

Edelmetalle: 20 Prozent Plus in nur vier Wochen:
Goldpreis kurz vor neuem Rekordhoch

Das Edelmetall profitiert von der lockeren Notenbankpolitik. Zudem wird Gold an den Märkten knapp. Das könnte den Preis weiter nach oben treiben. Weiter zum vollständigen Artikel in den "Handelsblatt Finanzen"

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21. Oktober 2019

Zinssenkungen der Fed lösen Gold-ETF Käufe aus

Die Bestände der Gold-ETFs erreichen angesichts des schwachen weltwirtschaftlichen Ausblicks ein Rekordhoch. Durch die Senkung des Leitzinses durch die Fed sinkt auch der Realzins und ist erneut nah am negativen Bereich – dies wirkt sich positiv auf den Goldpreis aus. (Quelle: Heraeus)

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16. Oktober 2019

SilverTeam erweitert nochmal seine Betriebskapazitäten

Um einer stetig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde der erst kürzlich neu errichtete Firmenstandort in Sulzberg bei Kempten um weitere Produktions- und Logistik-Kapazitäten erweitert.

Neben dem Anbau einer weiteren Maschinenhalle wurden vor allem zusätzliche Lagerkapazitäten im Innen- und Außenbereich geschaffen. Ausgefeilte Logistiksysteme sorgen dabei für einen schnellen und effektiven Durchlauf der einzelnen Verarbeitungsstufen.

Modernste Sicherheits- und Überwachungsanlagen sowie ein maßgeschneiderter Versicherungsschutz gewährleisten maximale Sicherheit von un- und teilverarbeiteten Wertstoffen im Firmengelände.

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10. Oktober 2019

Über Geld im Überfluss und die Knappheit des Goldes

Physisches Gold wertet systematisch auf gegenüber den ungedeckten Währungen wie US-Dollar, Euro und Co: Die Goldmengenvermehrung bleibt weit hinter der Ausweitung der offiziellen Geldmengen zurück. Und dieser Trend dürfte in den kommdenen Jahren zunehmen – und den Goldpreis antreiben. (Quelle: Degussa)

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